Jüdische Ärztinnen während des NS - Vortrag Dr. med. Susanne Rueß
Jüdische Ärztinnen während des Nationalsozialismus
30. Juni 2026, 19.00 Uhr, Gmünder VHS
Dr. med. Susanne Rueß, Chefärztin am Diakonieklinikum in Stuttgart berichtet über systematische und juristisch legitimierte Ausschaltung von jüdischen Ärztinnen und Ärzte während des NS.
Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 begann in Deutschland eine systematische und juristisch legitimierte Ausschaltung aller jüdischen Ärztinnen und Ärzte. In Stuttgart lebten zu diesem Zeitpunkt 86 jüdische Ärzte und Ärztinnen. Rueß stellt die Biographien von jüdischen Ärztinnen vor, in denen sich die Ausschaltung und Absonderung von ihren nichtjüdischen Kolleginnen und Kollegen widerspiegelt. Verfolgung, physische Vernichtung oder lebensrettende Emigration stehen im Kontrast zum lebenserhaltenden und lebensrettenden Ansatz ihrer Arbeit. Neuanfänge in der Emigration, aber auch die Fortsetzung der Diskriminierung in der Auseinandersetzung um Wiedergutmachung werden in den Einzelschicksalen anschaulich dargestellt.
TN-Beitrag: 8,-- EUR
Anmeldung über das Webportal der Gmünder VHS unter www.gmuender-vhs.de
Status: 
Kursnr.: J-260630-1
Beginn: Di., 30.06.2026, 19:00 - 20:30 Uhr
Dauer: 1
Kursort: Schwäbisch Gmünd - Gmünder Vhs
Gebühr: 8,00 € (inkl. MwSt.)
Info:
Anmeldung über das Webportal der Gmünder VHS unter www.gmuender-vhs.de
