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Grußwort des Vorstands der IRGW

Nach Monaten einer kulturell entbehrungsreichen Zeit ist es im Herbst endlich wieder so weit: Viele sind schon gespannt auf das Programm der Jüdischen Kulturwochen Stuttgart, die heuer vom 25. Oktober bis 14. November geplant sind.

Das laufende Jahr steht im Zeichen von 2021: 1.700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland, und so ist es folgerichtig, dass auch wir dieses Jubiläum aufgreifen. Unser Motto Jüdisches Leben in Deutschland: 1.700 Jahre – und wie weiter? verweist einerseits darauf, dass wir den Blick zurückwerfen auf die spannende Tradition des Judentums in Württemberg und andererseits den Blick in die Zukunft richten wollen. Die Nachweise jüdischen Lebens in Württemberg datieren auf einen späteren Zeitpunkt, jedoch hat es sich unglaublich vielfältig entwickelt und war phasenweise eng mit dem ländlichen und städtischen Leben verbunden.

Wir wollen aber auch den Blick in die Zukunft richten: Wie gestaltet sich jüdisches Leben in Deutschland heute? Welche Perspektiven bieten sich trotz wachsender Polarisierung der Gesellschaft und verbreitetem Antisemitismus? Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie?

Um diese und andere Fragen soll es während der drei Wochen im Herbst gehen und wir sind stolz, dass es uns trotz der pandemiebedingten Schwierigkeiten gelungen ist, gemeinsam mit unseren Partnern aus dem Stuttgarter Kulturleben ein hochkarätiges und vielseitiges Programm mit 30 Veranstaltungen, Theater, Konzerten, Führungen und Ausstellungen zusammenzustellen.

Die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs hat mit dieser jährlichen Veranstaltungsreihe zum Ziel, das Verständnis für die jüdische Religion und Kultur zu wecken, zu vertiefen und ganz im Sinne des Jahresmottos Einblick in jüdisches Leben im Jahr 2021 zu geben. Das hohe Ansehen, das die Jüdischen Kulturwochen in der Stuttgarter Stadtgesellschaft und im ganzen Land genießen, zeigt uns, dass viele Menschen dieses Ziel teilen und die aktuellen Fragestellungen sowohl die nichtjüdische wie die jüdische Gesellschaft interessieren.

Wir hoffen, dass in diesem Jahr die Veranstaltungen wie geplant in Präsenz stattfinden können. Andernfalls wird es in vielen Fällen eine Online-Alternative geben. Mögliche Änderungen oder zusätzliche Informationen sind jeweils aktuell auf www.irgw.de/kulturwochen zu finden.

Wir danken allen Partnern, die sich an dem Programm beteiligen und wünschen allen unseren Besucherinnen und Besuchern ein besonderes Kulturerlebnis, wertvolle Erfahrungen und gute Begegnungen.

Wir freuen uns auf Sie!

DER VORSTAND

Prof. Barbara Traub          Susanne Jakubowski          Michael Kashi
Vorstandssprecherin